Work-watch

aktiv gegen Bossing und Union-Bustingwork-watch

work-watch ist eine Anlaufstelle für Beschäftigte in prekären Arbeitssituationen und für aktive Gewerkschafter bzw. Betriebsräte, die von ihren Arbeitgebern attackiert werden. Wir arbeiten eng mit Gewerkschaften zusammen, sind aber unabhängig und als gemeinnütziger Verein organisiert.

Es ist höchste Zeit, dass die Zivilgesellschaft die zahlreichen Rechtsbrüche und Attacken auf Arbeitnehmerrechte in den Betrieben wahrnimmt, die Betroffenen solidarisch begleitet und die Vorgänge skandalisiert, vorausgesetzt es nutzt den Beschäftigten.

work-watch geht Fällen nach, in denen Arbeitgeber mit rechtlich fragwürdigen Methoden wie aggressivem Mobbing systematisch gegen unliebsame Beschäftigte oder Betriebsräte vorgehen. Diese Fälle nehmen leider zu. Solche Methoden werden von großen Betrieben ebenso eingesetzt wie von mittleren oder kleinen Unternehmen. Manche Firmen beauftragen einschlägig geschulte Rechtsanwälte, die im Hintergrund und bei Gericht als Ratgeber und Einpeitscher auftreten. work-watch ist eine Anlaufadresse für Beschäftigte und betriebliche Interessenvertretungen, die in solchen Konflikten stehen.

Wir helfen, gegen derartige Attacken das Recht auf Koalitionsfreiheit und individuelle Gegenwehr durchzusetzen – durch die Vermittlung von Kontakten zu Gewerkschaftssekretärinnen und -sekretären, Anwälten und Anwältinnen, Mediatoren und Mediatorinnen oder Psychologinnen und Psychologen) und, wenn nötig und gewünscht, durch Veröffentlichung der in geeigneten Medien und durch die Organisierung öffentlicher Unterstützung.

work-watch steht nicht in Konkurrenz zu den Gewerkschaften; unser Projekt wird vielmehr von den DGB-Gewerkschaften unterstützt. Wir sind vor allem in den Bereichen Ansprechpartner, wo der traditionelle Weg zu Gewerkschaften versperrt ist oder wo von den zuständigen Gewerkschaften zusätzliche Unterstützung angefordert wird.

work-watch bietet Hilfe auch in Fällen, wo Unternehmen Beschäftigte besonders krass ausbeuten: durch Niedrigstlöhne, erzwungene Höchstleistunge, reduzierten oder fehlenden Arbeitsschutz.

work-watch vermittelt außerdem Referentinnen und Referenten, die in akuten Konflikten Betriebsräten oder Belegschaften zur Seite stehen.

Kontakt:
info@work-watch.de
Tel. 0221/99 75 72 43
www.work-watch.de